Über japanische Kultur, Kunst, Architektur und Gartenbau wurde schon jede Menge veröffentlicht. In jeder Bibliothek finden sich zahlreiche Bücher über japanische Gärten, über das Züchten von Bonsaipflanzen, über die Blumenbindekunst des Ikebana und über die Philosophie des Feng Shui beim Haus- und Gartenbau.
In der japanischen Kultur hat das Zusammenspiel zwischen Mensch, Natur und Universum eine große Bedeutung, was auch schon vor vielen Jahrhunderten in Europa für Interesse sorgte. Schon vor hundert Jahren ließen Gartenkünstler, Forscher, Japanreisende, Gartenfreunde und sonstige wohlhabende Leute Bücher drucken über die japanische Gartenkunst. Diese sind heute teilweise in Museen und Ausstellungen zu bewundern. Viele davon wurden aber immer wieder neu aufgelegt und dienen Gartenbau-Studenten und privaten Gartenfans als Leitfaden und Lehrbuch.
Heute kann man sich das Internet zu Hilfe nehmen, wenn man beispielsweise einen kleinen japanischen Garten in seinem Vorgarten anlegen möchte. Man braucht nicht Gartenkunst oder Japanologie studiert zu haben, um darin erfolgreich zu sein. Hier findet man sowohl die nötigen Pflanzen und Gerätschaften als auch zahlreiche Gartentipps echter japanischer Meister. Wer möchte kann sich einen solchen japanischen Gartenmeister in Form einer App oder Digital Signage direkt ins Haus holen. Man gibt die Lage, Größe und Form der Gartenanlage ein und erhält per Download auf den eigenen PC oder das Handy zahlreiche Gartentipps für die Erschaffung einer japanischen Gartenlandschaft. Diese sind der jeweiligen Jahreszeit und dem Fortschritt der Gartenarbeit angepasst. So wird man mit der Zeit in die Geheimnisse der japanischen Gartenkunst eingeweiht.