Zenkloster Hokuozan

9. Januar 2012

Bonsai für das bessere Wohngefühl

Kategorie: Gartentipps – Tomita – 15:46 Uhr

Mit dem Begriff „Bonsai“ wird eine aus dem asiatischen Raum stammende Gartenkunst bezeichnet, die schon seit fast 2000 Jahren praktiziert wird. Traditionell werden kleine Sträucher und Bäume in Gefäßen heran gezogen, die dann regelmäßig beschnitten werden, um den Wuchs zu begrenzen und diese ästhetisch gestalten. Hierbei gibt es verschiedene Formen, in die der Baum oder Strauch gebracht werden kann. Diese hängen wiederum von der Baumart ab.

Ein Bonsai bringt den japanischen Flair in jedes Heim, egal ob nach Immobilien Bergen oder nach Rosenheim Immobilien. Traditionell werden Bonsai auf einem kleinen Tischchen platziert, alternativ kann auch eine lackierte Baumscheibe verwenden werden. Durch ein Rollbild, das hinter dem Bonsai an die Wand gehängt wird, soll dem Baum eine weitere Dimension hinzugefügt werden. Die Motive auf dem Rollbild sollten auf die Baumart abgestimmt werden, zu einem Ahorn passen Bilder mit Tieren, bei Kiefern hingegen sollte ein ruhigeres Motiv gewählt werden, beispielsweise eine Berglandschaft. Hinzu kommt außerdem eine Kontrastpflanze, die die Szene vertiefen soll und unterstützen soll, hierzu wird meist Bambus, Gras oder Schilf benutzt, das in ein flaches Schälchen gepflanzt wird.

Ein Bonsai kann zu einem besseren Wohngefühl sorgen, da Pflanzen allgemein für Leben in der Wohnung sorgen und den Sauerstoffhaushalt regulieren. Bei einem Bonsai kommt hinzu, dass er ständiger Pflege bedarf, man mit ihm also gleichzeitig ein Hobby hat und eine Beziehung zu ihm aufbauen kann. Somit wird die Funktion, die dem Bonsai in der chinesischen Tradition zukommt, nämlich die Harmonie zwischen den Naturelementen, der belebten Natur und dem Menschen in miniaturisierter Form darzustellen, erfüllt.

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