Das im Stil des historischen Königreichs Hokuozan errichtete Kloster beherbergt die Kunst Japanischer Gärten, über die wir Sie in unserem privaten Blog informieren!
In japanischen Gärten drückt sich die japanische Philosophie und Geschichte aus. Ein Japanischer Garten wird bis in Detail geplant, wobei man sich in den Ort einfühlt, damit dieser voll und ganz mit dem Garten harmoniert. Aus jedem Blickwinkel wird die Anlage anschließend unterschiedlich betrachtet, was vor allem auf Grund einer asymmetrischer Anordnung und unebenen Wegen ermöglicht wird.
Besonders schön sind Kare-san-sui (Zengärten). Der japanische Steingarten (auch Trockengarten) als Sonderform des japanischen Gartens besteht nur aus Steinen, Kies, Felsbrocken und Moos, die in einem speziellen Muster angeordnet werden. Das Betrachten des Gartens wird als Meditation verstanden. In einem Zen-Garten werden mit einer Harke Wasserlinien gezogen, die optisch natürliche Strukturen von Bächen oder Flüssen symbolisieren. Alle Linien gehen ineinander über, sie haben keinen Anfang und kein Ende und heben die Steinsetzungen hervor, die vorher ausgerichtet wurden. Diese ergeben eine geometrische Form, die auch wieder an natürliche Strukturen erinnern soll. Fünf oder sieben Steine werden als Gruppe zusammengefasst oder einzeln platziert.
In einem großen Japanischen Garten werden dagegen – neben Steinen, die zum Beispiel Tiere oder Götter symbolisieren – auch Wasser und Pflanzen verwendet. Das Wasser steht für Ozeane und Seen. So verwandelt sich der chinesischen Legende nach ein Fisch, der einen Wasserfall hinauf schwimmt, in einen Drachen, was ein Sinnbild der Erleuchtung darstellt. Moos hält die Feuchtigkeit in der Erde und symbolisiert Alter, was in Japan mit Ehre gleichgesetzt wird. Bäume sind Zeichen des Lebens und Sinnbilder für das Menschsein. Sie sind ein Teil des Ganzen und dennoch individuell, was besonders gut in Bonsai-Bäumen zum Ausdruck kommt. Kirschbäume stellen durch das Aufblühen und Verblühen die Vergänglichkeit des Lebens dar. Andere Formelemente, wie Hügel, Hecken oder Seen sind freier interpretierbar.
Zusätzlich gibt es Teegärten, die eine Atmosphäre der Abgeschiedenheit von der Welt erzeugen. Als Teegast soll man zur Ruhe kommen, wozu Bänke, Wassersteine zum Reinigen der Hähne und Tore verwendet werden, die Abgeschlossenheit symbolisieren. Die dichte Bepflanzung durch Bambus oder Sträucher erzeugt einen Eindruck von Ursprünglichkeit und Wildheit.
Der Zen-Buddhismus ist eine der ältesten Religionen der Welt. Wer weiß heut eigentlich noch viele Details darüber? Informationen zum Thema Völkerkunde findet man in Fachbüchern auf lehmanns.de. Fachliteratur für Volkskunde online bestellen bei Lehmanns.de
Die passenden Gartenmöbel sollten sorgfältig ausgewählt werden. Optimale Positionierung ist der Schlüssel für maximale Entspannung im Garten. Um lange Freude an Ihrem Gartenmöbel zu haben, sollten sie es sorgfältig pflegen.
Tauchen Sie ein, in die Kunst Japanischer Gärten und lassen Sie sich beim Durchstöbern dieses Blogs fallen!